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Pago de Carraovejas

Das Weingut Pago de Carraovejas spiegelt zwei Geschichten wider: die des Ribera del Duero und die seines Inhabers José Maria Ruiz. Dieser begeisterte sich ursprünglich für die spanische Küche, besonders für alle Cochinillo-Spezialitäten. So gründete er 1982 sein eigenes Restaurant und bemerkte schnell, dass die regionalen Weine einfach dazugehören – nicht salopp aus Krügen serviert, sondern elegant aus der Flasche mit gebotener Etikette und Degustationstemperatur. Das Potenzial des nordspanischen Terroirs ließ ihn nicht mehr los und so kam es, dass 1987 ein eigenes Weingut an den Hängen des Carraovejas in Peñafiel folgte; genauer gesagt, wenige Kilometer außerhalb von Peñafiel, wo ein einzigartiges Mikroklima vorherrscht. 1991 erfolgte die erste Ernte auf nur wenigen Hektar, mittlerweile sind es 200 Hektar.

Eine traumhafte Enklave

Das Mikroklima an den Südhängen des Botijas-Tals wird bestimmt durch die beiden Flüsse Botijas und Duero, welche nur vier Kilometer voneinander entfernt liegen. Sie durchfließen das Terroir, welches sich bis auf etwa 850 Meter Höhe erstreckt. Die nahegelegene Burg und die schroffen Klippen bilden dabei nicht nur eine malerische Kulisse, sondern auch genügend Schutz vor kühleren Nordwinden und Stürmen, sodass die Sonne den Trauben eine ausgeprägte Reife bei mäßigem Westwind mitgeben kann. Inmitten dieser Szenerie befindet sich auch die Bodega, welche modern gestaltet ist und gern besucht werden kann. Die kulinarischen Ursprünge von Ruiz finden sich natürlich auch heute noch wieder.

Angebaut werden Tinto Fino (Tempranillo), Cabernet Sauvignon und Merlot, wobei je nach Hang- und Höhenlage direkt auf der Neigung oder auf Terrassen gepflanzt wird. Dabei kommt Tröpfchenbewässerung zum Einsatz – ein System, das nicht nur ressourcensparend ist, sondern auch präzise jede einzelne Rebe mit Wasser versorgt.

Seltene Flugobjekte und Mikroben

Speziell für das Ribera del Duero entworfen, kommt ein Überkopf-Füllsystem zur Anwendung, das sich „IFO“ – Identified Flying Object – nennt. Dabei handelt es sich um einen trichterförmigen mobilen Tank, der das Traubengut aufnimmt und es, ohne zu pressen, von oben an die großvolumigen Gärfässer abgibt. Dort geht dann der Fermentationsprozess vonstatten, welcher sowohl im Edelstahltank (für die Mazeration) als auch im Eichenfass (für die alkoholische und malolaktische Gärung) seinen Lauf nimmt. Entscheidend für eine gelungene Fermentation sind dabei die einheimischen Hefen und Bakterien, die seit 2004 ausschließlich verwendet werden, was den Weinen ein noch spezifischeres Profil verleiht. Entscheidend ist natürlich auch die anschließende (bis zu zwei Jahre dauernde) Reife, welche den edlen Tropfen in kleineren Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche den letzten Schliff gibt. Auch hier wurde auf jedes Detail geachtet: zum Einsatz kommen ausschließlich feinfasrige Fässer, die nicht länger als drei Jahre benutzt werden. Um das Finish perfekt zu machen, folgt alsdann noch – je nach Sorte – eine mehrmonatige Flaschenreife.

Nur Ausnahmeweine werden abgefüllt

Das nahtlose Monitoring ermöglicht es, während der gesamten Produktion und Lagerung bereits die besten Fässer zu ermitteln, welche dann in ausschließlich drei exklusiven Abfüllungen auf den Markt kommen: 1. „El Anejón“ – ein aus Tinto Fino vinifizierter Wein, der nur in außergewöhnlichen Jahrgängen produziert wird, 2. „Cuesta de las Liebres“ – ein ebenfalls aus Tinto Fino gewonnener Wein, der nur aus den besten Ernten besteht und 3. „Pago de Carraovejas“ – eine Art repräsentatives ‚Best-of‘ des Terroirs. Zudem sind jedem Wein besondere Lagen zugeordnet, die ihm eine individuelle Note verleihen.

Pago de Carraovejas schafft es somit immer wieder, von namhaften Kritikern wie Robert Parker, Jeb Dunnuck und Tim Atkin (um nur einige zu nennen) im hochrangigsten Spektrum der Bewertungsskala verortet zu werden.

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