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Tempranillo

Der Star unter den Rotweinreben in Spanien ist ganz klar der Tempranillo. Tempranillo stellt die Basis für die hervorragenden roten Riojas dar. Die bewunderten Weine der Ribera del Duero würde es ohne Tempranillo ebenfalls nicht geben. Abgeleitet ist Tempranillo vermutlich vom spanischen Wort „temprano“, was früh bedeutet. Und tatsächlich reift der Tempranillo zum Beispiel früher als die in der Rioja dominierende Rebe Garnacha.
Der Tempranillo gedeiht auf den verschiedensten Böden, bei kalhaltigem Boden erbringt er die besten Ergebnisse. Aufgrund der dicken Schale, die die Beeren auch vor Fäulnis durch übermäßige Feuchtigkeit schützen, ist der Ertrag gleichmäßig. Bei einem hohen Anteil an Tempranillo eignen sich die Weine optimal für einen Ausbau auf Holz.
Viele Tempranillo Weine haben ein typisches Aroma von Vanille. Dieses Aroma hat letztlich nichts mit der Rebe selber zu tun, sondern mit dem oft durchgeführten Ausbau auf Eichenholz. Ungefähr 40% aller Riojas reifen im Barrique. Die Aromen von Tempranillo Weinen sind zudem fruchtig, dunkel und leicht würzig. So schmeckt man Johannisbeeren, Erdbeeren, Pflaumen, Leder, Drops und Schokolade.

Der Tempranillo wird als Rebe aus Rioja deklariert, ob er jedoch tatsächlich dort entstand ist nicht eindeutig geklärt. Einige Experten vermuten, dass der Tempranillo eine Mutation einer französischen Varietät ist. Diese sollen Mönche auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela mitgebracht haben.
Einfachere Rioja Weine enthalten in der Regel einen großen Anteil an Garnacha, je besser die Qualität der Weine wird, desto höher wird der Anteil an Tempranillo. Reinsortige Tempranillo Weine sind jedoch auch nicht die Regel. Denn diese Weine sind recht schlank und weisen wenig Säure auf. Beim Verschnitt mit Garnacha werden die Weine kräftiger und alkoholreicher, bei Zugabe von Mazuelo (Carignan) steigt der Säuregehalt und mit Graciano zusammen ist der Tempranillo aromareicher. Von sich aus ist der Tempranillo tanninreich und enthält genügend Farbe. Durch den hohen Tanningehalt wird ein Teil der Ernte zu einem fruchtigen, jung zu trinkenden neuen Wein gekeltert. Dieser Wein, der Vino de cosechero („Winzer-Wein“) ist vor allem in der Rioja selber sehr beliebt.

Auch über die Grenzen von Spanien hinaus steigt das Interesse an Tempranillo, das zeigen zum Beispiel Experimente in Australien. In Argentinien entstehen unter dem Namen Tempranilla oder Tempranillo teils gute und fruchtige Weine. In Portugal und in kleinerem Umfang in Frankreich (Aude, Hérault) sowie in den Vereinigten Staaten (Kalifornien) werden ebenfalls Tempranillo Weine kultiviert.
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