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Rosé

Im Prinzip ist Roséwein ein leichter Rotwein, der wie Weißwein gekühlt getrunken wird. In der Regel wird Rosé ausschließlich aus blauen oder roten Reben erzeugt. Die hellere Farbe des Rosé kommt daher, dass der Most während der Gärung nur kurz in Kontakt mit den Beerenhülsen bleibt. Im Weiteren kann Rosé auch aus Trauben mit farbkräftigem Fruchtfleisch, das sofort abgepresst wird oder durch die Mischung von Weißwein und Rotwein herstellt werden. Die Vermischung von Weiß- und Rotwein ist in vielen Ländern verboten. Eine Ausnahme stellt dabei die Produktion von Rosé-Schaumwein dar. Moderne Roséweine können farblich vom blassen, beinahe kaum wahrnehmbaren bis zum intensiven, dunklen, beinahe ans Hellrote grenzende Rosa reichen.


Herstellung
Bei der Produktion von Rosé werden die roten Trauben erst von den Stielen befreit und dann gepresst. Im Gegensatz zur Weißwein-Herstellung wird der Most jedoch für kurze Zeit zusammen mit den Traubenschalen stehen gelassen. So lösen sich die Farbstoffe heraus. Der Most wird dann abgepresst und nach Art der Weißwein-Bereitung ohne Schalen weiterverarbeitet. Je länger die Trauben auf der Maische bleiben, umso kräftiger wird die rote Farbe.
Zudem gibt es auch noch die Saignée-Methode. Diese besagt, dass aus dem Rotwein-Gärbehälter 10-15% des Mostes, ohne das dieser gepresst wurde, abgefüllt werden.

Rosé in aller Vielfalt
In Deutschland sind viele Roséweine zu finden, die Weißherbst genannt werden. Der Weißherbst ist ein deutscher Qualitätswein, der zu 100% aus einer Rebsorte hergestellt werden muss. Zudem dürfen die Reben nur aus einer Lage kommen. In Baden darf Weißherbst nur aus Spätburgunder gekeltert werden.

Wie oben schon genannt, stellen Schaumweine, wie Champagner, Sekt oder Cava eine Besonderheit dar, denn Rosé-Schaumweine dürfen aus einer Mischung von rotem und weißem Wein gekeltert werden. Der Grund dafür liegt darin, dass durch die Kohlensäure die Gerbstoffe des Rosés, die in Spuren vorkommen, zu stark betont werden würden. Durch die färbende Wirkung des Rotweins werden die Rosé-Schaumweine eingefärbt. Ergebnis ist nicht nur ein angenehmerer Geschmack, sondern auch ein gleichmäßigere Farbgebung, die über Jahre wahrt.  

In vielen anderen Wein-Regionen, wie in Südwestfrankreich zum Beispiel, werden sehr blasse Rosés hergestellt, indem der Most nach Weißweinart behandelt wird. Der Rosé wird sofort abgepresst. Diese Roséweine werden üblicherweise als Vin gris etikettiert.
Reben die sogar, wenn sie ausgereift sind, kaum rot gefärbt sind, wie Grauer Burgunder, Gewürztraminer und Grenache Gris sind laut Weingesetz in Deutschland nicht zur Herstellung von Rosé zulässig. In anderen Ländern entstehen daraus wunderbar frische Roséweine.

Eine eigene Wein-Kategorie ist der Rotling. Er wird hergestellt, indem weiße und rote Trauben, deren Most oder Maische gemeinsam vergoren werden. Es entsteht eine roséfarbiger Wein. Zwei bekannte und beliebte Rotling-Weine sind der Schillerwein und der Badische Rotgold. Ein Schillerwein kann aus den unterschiedlichsten Rebsorten gekeltert werden. Hauptsächlich wird Schillerwein in Württemberg gekeltert. Für den Badisch Rotgold dürfen nur Grauer Burgunder und Spätburgunder verwendet werden.

Unter klimatischen Randbedingungen, die im Grunde bestens zur Produktion von feinen Weißen geeignet sind, können in schlechten und mittleren Jahren Trauben mit mittleren Reifegraden und Farbwerten das Ergebnis sein. Dann ist es für die Winzer viel sinnvoller, frischen, fruchtigen und süffigen Rosé herzustellen als dünnen, blassen Rotwein.
Zudem ist der Rosé in heißen Wein-Ländern wie Frankreich oder Spanien so beliebt, weil er bei Hitze viel besser zu Tisch passt und trotzdem ein wenig an Rotwein erinnert. In der Provence und in Languedoc-Roussillon in Frankreich sowie in Navarra, in der Rioja und in Katalonien in Spanien erfreut sich der Rosé großer Beliebtheit.

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