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Robert Parker

Die Weinbewertung nach Robert Parker, einem der erfolgreichsten Weinkritiker der Welt, basiert auf einer Skala von 50-100 Punkten, die sich stark an das amerikanische Schulnotensystem anlehnt.

Die seit Mitte der 70er-Jahre entwickelte innovative Weinbewertung nach Parker bestimmt heutzutage wesentlich den internationalen Weinhandel. Die Kritiker von Robert Parker unterstellen ihm eine Vorliebe für fruchtige, dichte Weine, so dass bei der Bewertung Kriterien wie Eleganz und Vielschichtigkeit eine geringere Bedeutung zugesprochen werden kann. Auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass natürlich bei Robert Parker's Wine Advocate eine ganze Reihe an Verkostern tätig sind. Daher muss immer der persönliche Stil des jeweiligen Verkosters mit in Betracht gezogen werden.

Das Bewertungsschema von Robert Parker:
96 bis 100 Punkte: außerordentliche Weine
90 bis 95 Punkte: hervorragende Weine  
80 bis 89 Punkte: überdurchschnittlich bis sehr gute Weine
70 bis 79 Punkte: durchschnittliche Weine
60 bis 69 Punkte: unterdurchschnittliche Weine
50 bis 59 Punkte: inakzeptable Weine

Robert M. Parker, Jr. wurde am 23 Juli 1947 in Baltimore, Maryland/USA geboren. Nach einem Studium an der University of Maryland im Fach Geschichte und im Nebenfach Kunst graduierte er 1973 schlussendlich als Jurist. Für 10 Jahre arbeitete Parker fortan als Anwalt bei der Farm Credits Bank von Baltimore. Am 9 März 1984 kündigte Robert M. Parker Jr. seine Stelle, um sich ganz seiner Liebe, dem Wein, zu widmen.

Die Liebe zum Wein hatte Robert M. Parker während eines einmonatigen Auslandsaufenthaltes in Straßburg/Frankreich entdeckt. Jedoch nicht nur die Liebe zum Wein, sondern auch die Liebe zu seiner Frau Patricia. Man kann über Robert Parker denken, was man will, aber wenn er etwas macht, dann konsequent.

1975 begann Robert M. Parker erste Texte über Wein zu verfassen und als unabhängigen Ratgeber zu publizieren. 1978 wurde die erste Ausgabe seines "Wine Advocate" an weniger als 600 Fachhändler in den USA versandt. Heute hat "The Wine Advocate" über 50.000 zahlende Abonnenten in über 37 Ländern. Mit seinem Bewertungsschema hat Robert M. Parker Jr. nachhaltig die Weinwelt geprägt, Weingüter aus der Tiefe in unendlich erreichbare Sphären gehievt und unbekannte Regionen weltweit bekannt gemacht.

Für seine Verdienste für den italienischen und französischen Wein erhielt Robert Parker von Ministerpräsident Berlusconi 2002 die höchste Auszeichnung. Auch der französische Präsident Mitterrand verlieht Robert M. Parker die Medaille "dans l'Ordre National du Mérite" und im Jahre 2005 wurde er von Präsident Chirac für die Verdienste am französischen Wein als Offizier in die Französische Ehrenlegion aufgenommen. 2011 erhielt er als erster Weinkritiker den Zivilverdienstorden Spaniens, der vom König Juan Carlos I. und der Regierung verliehen wurde.

Seine Tätigkeiten als Kritiker stellte Parker in den letzten Jahren nach und nach ein: Der Abgabe des Postens als Chefredakteur und dem Verkauf seines Magazins 2012 folgte im Februar 2017 schließlich die letzte Rezension unter dem Titel „A Few More Napa Notes“ und im Mai 2019 wurde sein Ruhestand bekanntgegeben.

Zahlreiche Ehrungen, darunter der Pulitzerpreis für Medien und Kritik, Publikationen in verschiedenen Fachmagazinen und Websites und über 14 Bücher, darunter einige Bestseller, zählen zu seinem Lebenswerk.

Robert M. Parker lebt zurückgezogen in der schönen Natur von Maryland mit seiner Frau Patricia, seiner Tochter Maia und verschiedenen Basset Hounds (englischen Bulldoggen).

Die Schreibphilosophie von Robert Parker richtet sich nach der simplen Losung, prägnante, aber hilfreiche und umfassende Anmerkungen für den Endverbraucher zum Thema Wein bereitzustellen; sprich, keine weitschweifigen, blumigen Formulierungen. Denn daran mangelte es in den 70er-Jahren. Dennoch ist das Subjektive beim Weinverkosten natürlich ein wesentliches Moment, sodass Objektivität immer nur annäherungsweise erzielt werden kann. Aus diesem Grund ist es bis heute im Wine Advocate gang und gäbe, dass jeder einzelne Autor namentlich genannt wird und jedes (kritische) Urteil auch entsprechend begründet wird. Die eigene Unabhängigkeit ist ebenfalls sehr wichtig, denn auf das Wort des Kritikers vertraut man, weshalb Parker in diesem Zusammenhang gern sein Vorbild – den Verbraucheranwalt Ralph Nader – nennt. Zu diesem Standpunkt gehört auch Erfahrung, da man zuverlässige Aussagen nur treffen kann, wenn man ein breites Spektrum an Weinen kennt. Deshalb verkostete Parker in der Hauptphase seines Schaffens bis zu 10.000 Weine im Jahr. Von Weinkomitees, wie sie bei Weinwettbewerben zum Einsatz kommen, hält Parker übrigens nicht besonders viel, da dort häufig das arithmetische Mittel aller Punkte das Endergebnis der Bewertung darstellt und somit auch die Individualität des Weins ‚gemittelt‘ (und entsprechend häufig nicht berücksichtigt) wird. Diese Verteidigung des persönlichen Geschmacks wurde dem Kritiker oft zum Vorwurf gemacht – letztlich hatte er jedoch, nicht zuletzt aufgrund des schulemachenden Impacts – den richtigen Riecher, welchen er eine Zeitlang sogar über 1 Mio. Dollar versichern ließ.

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