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Kremstal

Das Kremstal ist ein niederösterreichisches Weinbaugebiet, gelegen entlang des Flusses Krems nahe der Donau. Auf knapp 2.400 Hektar werden vor allem Grüner Veltliner, Weißer Riesling und Müller-Thurgau angebaut, aber auch rote Sorten wie Zweigelt sind hier anzutreffen. Das Kremstal gliedert sich in drei Subregionen: 1. das ‚Zentrum‘ in und um die Stadt Krems, einschließlich der Altstadt „Stein“ und der Wachauer Landschaft, 2. das dahinterliegende Gebiet nordöstlich der Krems mit Weinorten wie Senftenberg, Gneixendorf und Rohrendorf sowie 3. weitere Weinorte südlich – am anderen Ufer der Donau – rund um das Kloster Stift Göttweig, welches auch von der tiefen Verwurzelung der Region mit dem Weinbau zeugt.

Kremstal – klimatische und geologische Besonderheiten

Die klimatischen Einflüsse sind im Kremstal vergleichbar mit dem benachbarten Kamptal, das ans nördlich gelegene Weinviertel anschließt: mild und gemäßigt mit überschaubaren Niederschlägen. Die besondere Lage im Donautal sichert zudem eine besonders privilegierte Stabilität pannonischer Strömungen (eine Art wärmeres Kontinentalklima), sodass im Mittel eine für die Traubenreife ideale Konstellation gegeben ist. Die Böden bestehen vor allem aus Urgestein und Löss, wobei größere Lössschichten mit hoher Wasseraufnahmefähigkeit vorrangig im Gebiet nordöstlich der Krems zu finden sind, was geradezu perfekt für den Grünen Veltliner und die Herausbildung einer würzigen Note ist. Der Riesling findet sich hingegen auf den verwitterten Urgesteinsböden besser zurecht, wodurch mineralisch-feine Grundtöne entstehen.

Kremstal DAC

Seit dem Jahrgang 2007 können Kremstal-Weine mit der geschützten Herkunftsbezeichnung „DAC“ versehen werden, wenn sie über die für einen Qualitätswein hinausgehenden Bedingungen erfüllen: 1. Sie müssen aus im Kremstal geernteten Rebsorten trocken vinifiziert worden sein und dies 2. ausschließlich aus Grünem Veltliner oder Riesling. Darüber hinaus müssen sie eine ausgewogene und gebietstypische Charakteristik aufweisen, was bedeutet, dass sich die typisch fruchtakzentuierte Würzigkeit des Grünen Veltliners oder die elegant-aromatische Grundnote des Rieslings widerspiegeln muss. Selbiges gilt für Reserven, welche zudem noch eine „kräftige Stilistik“ aufweisen sowie „dicht und lang im Abgang“ sein sollten. Außerdem ist bei einer „DAC Reserve“ ein „zarter Botrytis- und Holzton“ zulässig.

Mit dieser Etikettierung setzt man sich sowohl von den als „Weinland“ etikettierten Landweinen als auch von den als „Niederösterreich“ bezeichneten Qualitätsweinen ab, um dem gebietsspezifischen Ausdruck noch stärker Rechnung zu tragen. Zudem gilt seit dem Jahrgang 2016 innerhalb der als „DAC“ ausgewiesenen Weine ein dreistufiges System, das sich – aufsteigend – nach den Gebietsweinen („DAC Kremstal“), den Ortsweinen („DAC Kremstal“ mit Ortsangabe) und den Riedenweinen („DAC Kremstal“ mit Lagenbenennung) gliedert. Neben der speziellen örtlichen Gebundenheit sind hierfür auch Mindestanforderungen an den Alkoholgehalt gestellt: 12,0 % gelten bei den Gebiets- und Ortsweinen und 12,5 % bei den Riedenweinen. Außerdem muss eine Reserve mindestens 13 % Volumenanteil Alkohol aufweisen.

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