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DO Apalta

Die DO Apalta ist ein Weinanbaugebiet in Chile, nördlich von Santa Cruz. Es befindet sich im 31.800 Hektar umfassenden Colchagua-Tal im Süden des Landes auf ungefähr 600 bis 1000 Metern Höhe. Die bergige Umgebung, welche das Apalta-Tal vor allzu starkem Wind schützt und die Nähe zum Pazifik in Kombination mit den vorherrschenden Schwemmlandböden bieten optimale Bedingungen zum Anbau roter, aromenintensiver Reben. Eine weitere Besonderheit, die den Trauben in diesem mediterranen Mikroklima zugutekommt, ist die nahezu perfekte Halbmondform des Apalta-Tals, welche genau zum Tagessonnenstand zeigt. In der Nacht hingegen gibt es relativ harsche Temperaturabfälle, sodass der Reifungsprozess insgesamt über einen längeren Zeitraum vonstattengeht. Diese längere Reifeperiode ist im Apalta-Tal, im Unterschied zum restlichen Colchagua-Tal, besonders stark ausgeprägt, da dort der Sonnenstand nur zwischen zwölf und vier Uhr nachmittags dominiert, sonst aber eher verborgen bleibt. Ein weiterer Faktor, der zur natürlichen Aromenintensität der Trauben beiträgt, ist die Kombination der Schwemmlandböden, welche sich anteilig aus Verwitterungsgestein, Lehm, Sand sowie Granit zusammensetzen. Somit ist der Boden von Natur aus nur mäßig fruchtbar, was die Reben ‚ins Schwitzen‘ bringt, was bedeutet, dass die Pflanzen von den limitierten Wasser- und Nährstoffressourcen besonders ausgiebig Gebrauch machen müssen. Daher rührt auch der Name der Region Apalta, was so viel wie „arme Böden“ heißt.

Es herrschen fast ausschließlich rote Rebsorten, von denen Carmenère, Cabernet Sauvignon und Syrah die wichtigsten sind. Französische Sorten wie Mourvèdre, Petit Verdot, Carignan und Merlot haben eine nebensächliche Bedeutung, werden aber gern als zusätzliche Komponenten für Cuvées verwendet. Eines der bekanntesten Weingüter ist Casa Lapostolle, welches im Apalta-Tal vor allem würzig-fruchtige Cuvées herstellt, die sich durch ihr beeriges Aroma mit betont mineralisch-feuriger Note auszeichnen. Um das Terroir adäquat widerzuspiegeln, wird auf Filtration weitgehend verzichtet.

DO-Status

Seit Mai 2018 verfügt das Apalta-Tal aufgrund des spezifischen Mikroklimas über seinen eigenen DO-Status (Denominación de Origen). Das ist auch eine für Chile relativ neue Entwicklung, da die alten DO-Labels immer an eine politische Verwaltungseinheit gekoppelt waren und nicht primär am Mikroklima orientiert.

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