Vier Jahrhunderte lang gehörte der 1558 erbaute Zehnthof in Sulzfeld am Main zum fürstbischöflichen Besitz. Bis Theo Luckert das Anwesen 1970 kaufte und daraus einen Weinbetrieb formte.
Erst seine Söhne Ulrich und Wolfgang allerdings machten daraus das Weingut Zehnthof, dessen Name bis weit über die Grenzen seiner fränkischen Heimat einen guten Klang hat. Auf den 12 Hektar Rebfläche des Zehnthof, die sich ausschließlich über die fränkischen Spitzenlagen Maustal und Cyriakusberg erstrecken, wird vor allem mit Silvaner und Müller-Thurgau gearbeitet.
Nach sorgfältiger Handlese folgt die Kelterung im Zehnthof mit schonenden Verfahren, bevor der Most in den uralten Gewölben des Hofes in Doppelstückfässern ausgebaut wird. Die Luckerts zielen auf bekömmliche Weine mit Eigenart und Ausdruck.
„Wir bemühen uns, die pure Kraft der Trauben in die Flasche zu transportieren“, sagt Wolfgang Luckert. Und das gelingt den Brüdern: Der Eichelmann 2009 verleiht dem Zehnthof die Höchstwertung von „5 Sternen“ und das Prädikat „Weltklasse“. Der Zehnthof zählt damit nicht nur zu den drei besten Betrieben Frankens, sondern zu den besten 25 des ganzen Landes.








