Mitte des 20. Jahrhunderts erstand Silvio Nardi das Weingut Casale del Bosco im toskanischen Dorf Montalcino, dem Heimatort des berühmte Brunello di Montalcino.
Silvio Nardi konnte auf eine sichere Bank bauen, als er sich seiner Passion, dem Wein widmete, denn mit der Firma "Ditta Nardi" existierte bereits seit über 50 Jahren ein Betrieb für landwirtschaftliche Maschinen, der sein Einkommen sicherte.
So betrieb Nardi das Weingut Casale del Bosco ohne drückende finanzielle Sorgen und füllte schließlich im Jahr 1958 seine erste Flasche Brunello di Montalcino ab. Die Verpflichtung gegenüber dem Wein der Region ging für Silvio Nardi sogar so weit, dass er 1967 einer der Mitbegründer des Brunello-Schutzkonsortiums wurde.
Casale del Bosco entwickelte sich weiter und so gab Silvio die Leitung schließlich 1985 an Emilia Nardi, seine jüngste Tochter, ab. Sie plante tiefgreifende Veränderungen im Weinberg, wie auch in der Betriebsführung von Casale del Bosco und so wurden in den Folgejahren sowohl der Weinkeller als auch die Weinberge umstrukturiert.
Das Weingut Casale del Bosco verfügt heute über eine Rebfläche von 80 Hektar, die hauptsächlich die Trauben für den legendären Brunello di Montalcino hervorbringt. Hier ist der Boden lehmig, aber nicht zu undurchlässig, das Klima ist warm und trocken und vor allem die Reifungsphase der Trauben wird bei Casale del Bosco nur selten von Regen und feuchtkaltem Wetter gestört.
Der Spitzenwein Brunello de Montalcino reift bei Casale del Bosco zwei Jahre lang im Eichenfaß und wird anschließend noch auf der Flasche zwei weitere Jahre gelagert in denen er sich harmonisieren kann.










