Sie ging ... Doch in den 80er Jahren gehts bergab für den Müller. Viele Winzer nutzen es aus, dass die Rebsorte hohe Erträge bringen kann und verscherbeln sie als minderwertigen Massenwein. Die Welt wird überschwemmt mit billigen deutschen Weinen aus Müller-Thurgau und Verschnitten daraus. „Charakterlos, greislich, überflüssig!“ schreien die Weinexperten. Der Ruf des deutschen Weinbaus ist damit erstmal komplett hinüber und Müller-Thurgau landet ganz vorn auf der Liste der verschmähten Rebsorten.
Sie überlebt im Exil ... In Norditalien läuft alles anders: Hier gibts schlimmen Prosecco statt schlimmen Müller. Dank der guten Qualität, die die Winzer in Südtirol und im Trentin seit den 80er Jahren aus Müller-Thurgau herausholen, darf unsere deutsche Rebsorte ein angenehmes Exildasein in Bella Italia fristen. Vor allem die verperlten Varianten des erfrischenden Müllers kommen gut an. Und spätestens seit dem Siegeszug des Spritz finden die Italiener unseren „Muller frizzante“ sogar ziemlich lässig.
Wieder entdeckt ... Wenn auch verpönt und von den meisten Weinetiketten verbannt – vom Müller-Thurgau gibts in Deutschland nach wie vor genug. Vor allem in Rheinhessen. Und in Rheinhessen wohnt auch Lieblingswinzer Jürgen Hofmann. Er und seine Weinfreunde, die die Trauben für den Fritz Müller anbauen, verstehen was vom Wein-Machen. Deswegen knüpfen sie heute an die guten alten Zeiten des Müller-Thurgaus an und so entsteht wieder ein frisch-fruchtiger, anregender Wein, der glücklich macht.
Verperlt sie jetzt als Fritz ... Wichtig bei der Herstellung ist, dass im Fritz Müller gute Trauben landen. Denn nur wenn gesunde und reife Trauben verwendet werden, schmeckt Fritz Müller auf natürliche Weise so fruchtig-spritzig wie er ist. Und die Perlen, die er oben drauf bekommt, machen ihn zusätzlich frisch. Fritz Müller wird nicht wie ein Massen-Perlwein produziert. Aber er soll allen schmecken. Allen, die nicht philosophisch am Glas schnuppern, sondern auch mal trinken wollen. Das aber ohne Kopfschmerzen und ohne leeren Geldbeutel am nächsten Tag.
Guido Walter hat sich Fritz Müller ausgedacht, weil ihm und seinen Freunden so ein Perlwein beim Feiern abging. Auf dem Foto hat ihn jemand bei einem kleinen Nickerchen im Weinberg ertappt, wo er wohl gerade wieder einmal davon träumt, die Welt zu verperlen. Ansonsten kennt man ihn aber als fleißigen, fröhlichen Weinhändler aus München. Jürgen Hofmann aus Appenheim in Rheinhessen ist nicht nur ein kleiner, freundlicher Winzer, sondern auch ein großer Star. Zumindest die Weinleute sagen das und nennen ihn „Aufsteiger des Jahres“. Dass seine Weine so gut sind, liegt vor allem daran, dass ihm seine Arbeit Spaß macht.
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Schaumwein / Deutschland - Rheinhessen / Fritz Müller
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Der Fritz Müller "Der Dicke Fritz" Perlwein trocken leuchtet hellgelb mit platinen Reflexen im Glas. Das Bukett offenbart Aromen die an Aprikosen, Minze,...
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Schaumwein / Deutschland - Rheinhessen / Fritz Müller
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Auch der Fritz Müller Rosé Perlwein trocken ist absolut kultig, super prickelnd, spritzig, frisch und elegant kommt er daher. Im Glas echtes Trinkvergnügen mit...
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Schaumwein / Deutschland - Rheinhessen / Fritz Müller
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Fritz Müller Thurgau Perlwein - ein Fritzzzzante der für Spaß im Glas sorgt.
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