Die Fattoria Camporignano gehört zu den viel versprechenden, jungen Weingütern der Toskana. Der Besitzer Renzo Rustici entschloss sich Ende der 90er Jahre seinen Job bei einem Pharmakonzern an den Nagel zu hängen und sich voll auf seine Passion, den Weinbau, zu konzentrieren.
Ab 2000 wurden die Weinberge der Fattoria angelegt. Die Böden sind relativ schwer. Sie bestehen aus einem Gemisch aus Kalk und Lehm, auch Mattiaone genannt. Da die Böden sehr wuchsintensiv sind schneidet Renzo Rustici die Reben weniger stark an. Damit werden weniger Trauben gebildet, diese sind aber dann besonders konzentriert und geschmacksintensiv.
Vor der eigentlichen Lese wird eine Grünlese durchgeführt. Die stark selektionierte Hauptlese erfolgt natürlich per Hand. All das ist die Grundlage für tolle Weine. Es werden Merlot, Cabernet Sauvignon und Sangiovese nach diesen Prinzipien angebaut.
Die Vergärung erfolgt nach ähnlich hohen Qualitätsstandards wie die Traubenerzeugung, denn es werden nur Hefen aus den eigenen Weinbergen verwendet. Ganz im Gegensatz zur Spontangärung wird diesen Hefen aber keine freie Hand gelassen sondern die Hefen werden ebenfalls streng selektioniert und gesondert vermehrt, damit reduziert der Winzer das Risiko von Fehltönen und erhält seinen Weinen trotzdem die regionale Typizität.













