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Wein aus Spanien online kaufen

Spanien ist mit 1,2 Millionen Hektar Rebfläche das größte Weinbauland der Welt. Mit einer jährlichen Produktion von 40 Millionen Hektolitern Wein liegt Spanien hinter Frankreich und Italien, da die spanischen Böden und das Klima nur geringe Erträge ermöglichen. In Spanien wird schon weit länger Wein angebaut als zum Beispiel in Frankreich. weiterlesen...

In Spanien gibt es trotz schwieriger klimatischer Bedingungen eine große Vielfalt an Weinstilen und Weinqualitäten. Das Verhältnis zwischen Flächen, die mit Reben für Rot- und Weisswein bestockt sind, ist ungefähr ausgeglichen, was erst einmal verwundert, da Spanien eher den Ruf eines Rotweinlandes hat. Durch die vielen Rebflächen, die mit Airén, Pardillo oder Macabeo bestockt sind, ist Spanien der Weissweinhersteller Nr. 1 auf der Welt.

Weingeschichte

Bereits vor über 3.000 Jahren ließen sich die Phönizier in Südspanien nieder und gründeten die Stadt Cádiz im heutigen Andalusien. Die Phönizier legten die ersten Weinberge rund um Cádiz an, denn sie hatten den Weinbau für sich bereits entdeckt. Sie gründeten im Folgenden Stützpunkte an der westlichen Mittelmeerküste und weitere in Andalusien. Mit dem Aufstieg des Römischen Reiches wurde Spanien von etlichen Konflikten heimgesucht, da sowohl Karthago als auch die Rom Besitzungen in Spanien hatten und den Gegner argwöhnisch betrachteten.

146 v. Chr. fiel Spanien ganz in römische Hand, was sich positiv auf den Weinbau auswirkte, das das technische Wissen der Römer in den Weinbau floss und die Provinz Hispania, so der römische Name Spaniens, beim Wein neue Qualitäten erreichte. Der Wein aus Andalusien (Baeticer) und der Wein aus Tarragona (Terraconenser) konnte es durchaus mit italienischen Weinen aufnehmen und wurden auch bald in größeren Mengen nach Rom exportiert. Hispanischer Wein spielte auch bei der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar eine Rolle, denn während dieses Feldzuges wurden wohl weniger italienische Weine, als viel eher einfache, alkoholstarke Weine aus Hispania getrunken.

Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches kamen die Westgoten für 250 Jahre in Spanien an die Macht, gefolgt von den islamischen Mauren. Unter beiden Herrschern kam der Weinbau in Spanien nicht zum Erliegen, da vor allem die Mauren recht tolerante Besatzer waren und trotz des islamischen Alkoholverbotes die Weinberge unangetastet ließen. Mit der Wiedereroberung Spaniens durch die Katholiken und durch die Entdeckung Amerikas erreichte der spanische Weinbau eine erste Hochzeit, da auslaufende Schiffe große Mengen an Proviant und Wein für die Reise in die Neue Welt brauchten. Wein wurde dabei nicht nur als Genussmittel, sondern, wie bereits in antiker Zeit, auch zur Verringerung der Keimbelastung im Trinkwasser genutzt.

Genau in jener Zeit entwickelte sich auch die Verknüpfung Spaniens mit England. Die Engländer mochten den Wein aus Spanien, da er alkoholstark und vor allem preiswerter als Wein aus Frankreich war. Dabei bevorzugten die Engländer besonders die starken Weine aus Andalusien. Bald kamen aber auch England und Spanien in Konflikt, sodass sich die Engländer dem portugiesischen Wein zuwandten. Bis in das 19. Jahrhundert war das Verhältnis zwischen Spanien und England ein ständiges auf und ab, sodass sich die Hinwendung zu den portugiesischen Weinen mehrfach wiederholte. Aus der Zeit der Weinverbindung zwischen England und Spanien kommt auch die enge Verknüpfung zwischen Wein aus Jerez, in der Welt eher unter dem englischen Namen Sherry bekannt, und den Weinhandelshäusern aus England. Der Sherry wurde alsbald zu einem modernen Wein, der professionell gekeltert wurde, während der restliche Weinbau in Spanien weiterhin eher stiefmütterlich behandelt wurde.

Das veränderte sich jedoch mit dem Aufkommen des Echten Mehltaus und später der Reblaus. Diese Katastrophen befielen Spanien erst später als den Rest Europas und so wollten Winzer aus dem Bordeaux in Nordspanien Weinberge kaufen um für ihre zerstörten Rebflächen Ersatz zu finden. Besonders Navarra und Rioja konnten durch die französischen Investitionen profitieren. Als die Reblaus auch Nordspanien befiel, kannte man die Technik des aufpropfens auf resistente amerikanische Unterlagsreben bereits. Bei der Neubepflanzung setzte man in Spanien, mit Ausnahme der Rioja, auf französische Klassiker. Bis 1986, als Spanien in die EG eintrat, pflegte man die Weinbautradition und war eher weniger an neuen Entwicklungen in Weinberg und Keller beteiligt.

Mit ausländischen Investitionen setzte in Spanien in den 1990er Jahren eine Art Weinrevolution ein. Kellertechniken und die Arbeit im Weinberg wurden modernisiert, sodass der Wein aus Spanien in die Oberklasse der Weinwelt katapultiert wurde.

Qualitätsstufen

Im Weingesetz von Spanien werden für die Einstufung zwei Kriterien herangezogen: zum einen die geografische Herkunft, zum anderen der Ausbau. Auf fast jedem Etikett eines spanischen Weins ist Herkunft und Qualitätsstufe garantiert, wobei die Qualitätspyramide aus drei Stufen besteht. Die unterste Stufe ist der Vino de Mesa, der Tafelwein. Dieser Kategorie gehören Weine an, die nicht geografisch bestimmt sind und auch sonst keinen anderen Gesetzen unterliegen. Ein Tafelwein aus Spanien ist einfach und preiswert, wird oft in Fässern gehandelt und oft in andere Länder exportiert um farb- und alkoholschwache Weine zu verstärken. In den letzten Jahren sind in dieser Kategorie vermehrt auch hochwertige und teure Qualitätsweine aus nicht zugelassenen Rebsorten zu finden gewesen.

Auf den Tafelwein folgt die Stufe des Vino de la Tierra, der Landwein. Ein Landwein kommt aus einem größeren Gebiet, das geografisch nicht genau umrissen ist. Über diesen beiden Kategorien steht das 1926 ins Leben gerufene System der kontrollierten Herkunftsbezeichnung, der Denominación de Origen (DO). Damit ist dieses System noch zehn Jahre älter als das französische Appellation Contrôlée. Rioja war die erste DO und auch die erste DOCa (Denominación de Origen Calificada), eine neue Spitzenkategorie, die 1991 eingeführt wurde.

Die Weine aus Spanien werden zudem nach Bedingungen des Ausbaus in klassischen Barriques klassifiziert. Die Stufen sind Vinos Cosechero, Vino de Crianza, Reserva und Gran Reserva. Dabei ist die Mindestverweildauer nach Weinart und Weinanbaugebiet verschieden. Spanien ist daher besonders bekannt für Weine, die bis zum Erreichen ihres optimalen Reifegrades in perfekte geeigneten Kellern gelagert wurden

Klima

Trotz der Trockenheit, die in großen Teilen Spaniens vorherrscht, zeigt sich in Spanien doch eine große klimatische Vielfalt. Ein kleiner Streifen im nördlichen Spanien unterliegt atlantischen Klimaeinflüssen mit höheren Niederschlägen und geringeren Temperaturen. Am Ebro, an den Ausläufern der Pyrenäen, im grünen Nordwesten und im Hinterland der nördlichen Mittelmeerküste werden daher einige der feinsten Weiß- und Rotweine Spaniens gekeltert. Weiter gen Süden wird es immer heißer und trockener. In Kastalien sind die Temperaturunterschiede über das Jahr extrem, da im Winter bis zu -25° C gemessen werden können, während der Sommer regelmäßig über 40° C vorweisen kann. In der Vegetationsperiode selbst sind die Schwankungen zwischen Tag und Nacht mit bis zu 30° C ebenfalls extrem.

In diesen heißen Weinbaugebieten fühlt sich die Airén-Traube wohl. Sie war 2000 mit 500.000 Hektar noch die meist angepflanzte Rebe der Welt. Heute nimmt sie eine Fläche von 338.000 Hektar ein. In Mittelspanien ist das Klima aufgrund des Mittelmeers ausgeglichen, doch immer noch sehr warm. Daher weisen die Trauben hier in der Regel sehr hohe Reifegrade auf, sodass Weine aus Mittelspanien oft einen Alkoholgehalt von bis zu 15% aufweisen. Die Winzer aus dem mittleren Spanien haben in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr hochwertigere Rebsorten angebaut und in moderne Kellertechnik investiert, sodass das Qualitätsniveau der Weine immer noch besser wird.

In Andalusien ist es noch heißer, als in den anderen Regionen Spaniens. Hier fokussiert man sich hier auf die Herstellung von Likörweinen und Weinbränden aus Trauben, die mit der Hitze gut umgehen können und dafür sehr hohe Mostgewichte erreichen. „Normale“ Tischweine werden eher seltener gekeltert, da man auf den nationalen oder internationalen Markt nicht mit den Weinen aus den anderen spanischen Regionen konkurrieren könnte. Aperitifs, Dessertweine und Brandys aus Andalusien sind dagegen auf der ganzen Welt verbreitet und genießen höchstes Ansehen.



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Bodegas Vilarvín Valteao Orujo de Hierbas
Liköre / Spanien - Galicien - Rías Baixas DO / Bodegas Vilarvín

Orujo ist wie in Italien der Grappa oder in Deutschland der Tresterbrand, ein Feinbrand aus erneut vergorenem Trester.

Der Orujo de Hierbas ist eine galicische Spezialität. Flambiert und mit Zitrone, trinkt man ihn auch als Queimada, ein Grog ähnlisches Getränk.

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Bodegas Vilarvín Valteao Licor Café
Liköre / Spanien - Galicien - Rías Baixas DO / Bodegas Vilarvín

Der Licor Café von Vilarvín besticht durch ein volles und weiches Aroma. Geniessen Sie ihn pur, in Cocktails, Longdrinks oder Shooters. Er ist zudem ein Genuss auf Eis, Sorbets, im Kaffee oder auch im Espresso.

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