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Wein aus Neuseeland

Der Weinbau in Neuseeland ist über beide Inseln verteilt und wird auf einer Fläche von insgesamt 29.810 Hektar betrieben. In den letzten zehn Jahren erlebte hier die Weinwirtschaft einen großen Boom und die Anbaufläche verdreifachte sich beinahe. weiterlesen...

Neuseeland hat sich dabei vor allem durch hervorragenden Sauvignon Blanc und Chardonnay einen Namen gemacht und wird unter Kennern dieser beiden Rebsorten dafür in den höchsten Tönen gelobt.

Geographie und Klima

Die beiden Inseln Neuseelands haben gemeinsam eine Größe von ca. 270.000 Quadratkilometern. Aufgrund der extremen Südlage Neuseelands befinden sich die Rebfläche hier noch weiter vom Äquator entfernt, als die Weinberge Argentiniens, Chiles, Südafrikas oder Australiens.

Obwohl Neuseeland so weit südlich gelegen ist, bieteen die Inseln doch sehr gute klimatische Voraussetzungen für den Weinbau. Die Nordinsel Neuseelands beispielsweise ist genauso weit vom Äquator entfernt, wie die Region Madrid, der Süden Italiens oder das griechische Festland. Der äußerste Süden Neuseelands entspricht demnach ungefähr den klimatischen Bedingungen des Burgund, der äußerste Norden hingegen bildet das Pendant der Südhalbkugel zu Andalusien, Sizilien und Nordafrika.

Auch wenn dies auf den ersten Blick warm und verführerisch klingt, so sind die Klimabedingungen in Neuseeland insgesamt doch viel kühler, sodass der Weinbau sich im wesentlichen auf die Küstenregionen konzentriert und es nur ein kontinental gelegenes Anbaugebiet gibt.

So kann das im Landesinneren gelegene Gebiet Central Otago, auch wenn es faktisch die gleiche Entfernung zu Äquator wie das Burgund hat, nicht mit diesem mithalten. Der Hauptgrund dafür ist der Golfstrom, der Europa wärmt und die nötigen Grade Temperaturunterschied bringt. Neuseeland hingegen wird vor allem an der Südostküste von antarktischen Strömungen gekühlt, denen glücklicherweise warme Wassermassen aus Polynesien und dem Südäquatorialstrom etwas entgegen setzen.

In Neuseeland herrscht allgemein ein gemäßigtes Klima, wobei der Norden wärmer als der Süden und der Westen feuchter als der Osten ist. Längs der Südinsel liegen die Southern Alps, die Alpen Neuseelands, die bis zu 3754 Meter hoch sind. Durch dieses Gebirge ist der westliche Teil der Südinsel eher feucht, der Osten trocken. So liegen die Weinbaugebiete der Südinsel weitestgehend im Osten, nur Central Otago und Nelson liegen nicht an der trockenen Ostküste.

Auf der Nordinsel Neuseelands gibt es zwar keine so ausgeprägte Gebirgslandschaft, jedoch erhebt sich im Inselzentrum der 2797 Meter hohe Mount Ruapehu. Der Großteil der Rebflächen steht hier ebenfalls im Osten, wobei aber die kleine Anbaugebiete Auckland und Northland eine Ausnahme bilden.

Die weiteren Klimaunterschiede zwischen Norden und Süden machen sich in den regional unterschiedlichen Vegetationsphasen der Reben und im Zeitpunkt der Traubenreife bemerkbar. Im äußersten Norden wird beispielsweise der Chardonnay schon Anfang März geerntet, im äußersten Süden dagegen erst Mitte April.

Die klimatisch bedingte Reifungsdifferenz beträgt also an die sechs Wochen. Durch das kühlere Klima der Südinsel entstehen zudem ein reiferer, intensiverer und kraftvollerer Chardonnay und Sauvignon Blanc als im Norden Neuseelands. Der Wein aus dem Norden ist weicher und fruchtiger. In Neuseelands Osten und in Central Otago ist es im Sommer so trocken, dass mit künstlicher Bewässerung gearbeitet werden muss.

Anbaugebiete in Neuseeland

Die wichtigsten Anbaugebiete der Nordinsel sind  – von Norden nach Süden gesehen – Auckland, Waikato, Bay of Plenty, Gisborne, Hawke's Bay und Wellington.

Auf der Südinsel Neuseelands liegen die Weinberge vor allem um Marlborough, Nelson und Canterbury/Waipara. Die südlichste Weinregion der Erde befindet sich auf der Südinsel von Neuseeland in der Provinz Otago, auch Central Otago genannt.

Rebsorten in Neuseeland

Der Erfolg der Weine aus Neuseeland ist vor allem einer Rebsorte, der Sauvignon Blanc, zu verdanken. Sie brachte Neuseeland quasi in die „Erste Liga“ des Weinbaus in zeigte das volle Potenzial der geologischen und klimatischen Gegebenheiten.

Abgesehen von Sauvignon Blanc gibt es in Neuseeland mehr als 25 andere Rebsorten. Auch aus Pinot Noir, Chardonnay und den roten Bordeaux-Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot werden hier international konkurrenzfähige und anerkannte Spitzenweine hergestellt. Ebenfalls großes Ansehen erlangt zunehmend der Riesling in Neuseeland. Auch die Schaumweine aus Neuseeland finden immer mehr internationale Anerkennung und werden traditionell wie in der Champagne aus Chardonnay und Pinot Noir verschnitten und nach der „„Methode traditionelle“ in der Flasche vergoren.

Auf der Nordinsel dominiert hingegen im wärmeren Klima die Rebsorte Cabernet Sauvignon. Sie wird unter anderem in Auckland, in der Bay of Plenty, in Gisborne und in der Hawke's Bay kultiviert. Merlot wird überwiegend nur auf der Nordinsel angebaut. Aus Cabernet Sauvignon und Merlot wird im gemäßigten Klima Neuseelands ein feiner und eleganter Wein produziert. Diese Weine kommen den feinen Rotweinen aus Frankreich näher, als viele Gewächse aus Kalifornien, Chile, Argentinien, Südafrika und Australien.

Pinot Noir wird überwiegend auf der Südinsel sowie im Süden der Nordinsel in Wairarapa angepflanzt. Hier herrschen die optimalen Bedingungen für die Rebsorte, sodass hervorragende Weine das Ergebnis sind. Im Großen und Ganzen ist Neuseeland jedoch heute international anerkannt als Spitzen-Weissweinland für Chardonnay. Der Chardonnay ist, neben Sauvignon Blanc, typisch für Neuseeland.

Die wichtigste Neuseeland-Rebsorte bleibt jedoch die Sauvignon Blanc. Die Rebfläche von Sauvignon Blanc wurde in den letzten 10 Jahren fast versiebenfacht. Besonders die Weissweine aus Marlborough sind Weltklasse und können es durchaus mit den Weinen von der Loire aufnehmen.

Weingeschichte

Die ersten Trauben wurden 1819 im äußersten Norden von Neuseeland angebaut. Britische Missionare und Siedler hatten die Trauben aus Australien mitgebracht. Der britische Gouverneur, das ist bewiesen, füllte den ersten Wein Neuseelands im Jahre 1835 ab und gilt daher als Begründer des Weinbaus in Neuseeland.

In der Folgezeit kamen viele europäische Siedler, die die Möglichkeit sahen, guten Wein zu produzieren. Viele verwarfen diese Idee jedoch wieder, da damals in Neuseeland keinen Absatzmarkt für Wein gab und die meisten Neuseeländer Bier bevorzugten.

Der Weinbau in Neuseeland wurde ebenfalls nicht von den großen Plagen des 19. Jahrhunderts verschont. 1876 beschädigte der Echte Mehltau die Weinberge in Neuseeland und ab 1895 vernichtete dann die Reblaus die vorher verschonten Weinberge. Im Weiteren wurde der Weinbau in Neuseeland natürlich durch religiös motivierte Prohibition stark behindert. Die Kampagne konnte sich mit ihren Forderungen nach Mäßigung im Alkoholkonsum in Neuseeland so weit durchsetzen, dass bis Ende des 19. Jahrhunderts nur Hotels Wein verkaufen durften. Flaschenabfüllungen waren verboten. Ein allgemeines Verbot konnte 1919 nur verhindert werden, weil die Soldaten, die aus dem 1. Weltkrieg kamen, dies verhinderten.

Ab 1948 durften spezielle Geschäfte Flaschen-Wein verkaufen und ab 1960 konnte auch in Restaurants Wein ausgeschenkt werden. Die „Bring-Your-Own“-Lizenz (BYO) wurde 1976 eingeführt und gestattete den Gästen, gegen ein geringes Entgelt, ihren eigenen Wein zum Essen mitzubringen. Bis Anfang der 1990er Jahre war der Wein- und Sprituosenverkauf in Neuseeland streng reguliert und erst zu diesem Zeitpunkt erhielt der Einzelhandel die Erlaubnis Wein zu verkaufen.

Im Gegensatz dazu förderte der Staat schon ab den 1970er Jahren den Weinbau um den Winzern eine wirtschaftliche Grundlage zu ermöglichen. So stiegen die Rebflächen über die letzten 30 Jahre sehr stark an. Neben den traditionell gespriteten Weinen, die man mit „Sherry“ oder „Port“ bezeichnete, entwickelten sich zuerst Tischweine, die, wenn sie aus älteren Reben gewonnen wurden, durchaus gute Qualität hatten. Die Hybriden, die man nach der Rablauskrise bevorzugt hatte, wurden gegen Edelreben aus Europa ersetzt. So stehen heute in Neuseeland vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir, Chardonnay, Müller-Thurgau, Riesling und Sauvignon Blanc im Anbau. Trotz der immer noch geringen Ertragsfläche von an die 30.000 Hektar hat Wein aus Neuseeland seinen Weg in die Weinhandlungen Europas gefunden, da er durch hohe Qualität bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.



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Babich Merlot - Cabernet Sauvignon 2011
Rotwein / Neuseeland - Hawke's Bay / Babich

Der Babich Merlot - Cabernet Sauvignon bringt eine leuchtenden purpurrote Farbe zum strahlen. Intensive Aromen von Johannisbeeren und Paprika dominieren die Nase. Dazu kommen noch ein wenig Röstaromen. Am Gaumen ist Babich Merlot - Cabernet Sauvignon dann eine feinwürzige, feste Struktur mit dezenten animalischen Noten und einem ausgewogenen Abgang.

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Sileni Pinot Noir Cellar Selection Hawke's Bay 2012
Rotwein / Neuseeland - Hawke's Bay / Sileni

Nach dem Sauvignon Blanc schickt sich jetzt der neuseeländische Pinot Noir an, die Welt zu erobern. Was ihm auch gelingen wird, denn Klima und Böden sind ideal für diese anspruchsvolle Edelsorte. Silenis Musterbeispiel stammt aus Neuseelands Rotwein-Dorado Hawke’s Bay auf der Nordinsel: reife Kirschfrucht, Gewürznoten, fleischig-saftiger Ausklang, weiches Tannin, Eleganz und Feinheit.

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Villa Maria Merlot Cabernet Sauvignon Private Bin 2010
Rotwein / Neuseeland - Hawke's Bay / Villa Maria

Der Villa Maria Merlot Cabernet Sauvignon Private Bin wurde 12 Monate in gebrauchten französischen und amerikanischen Eichenfässern ausgebaut. Entstanden ist daraus ein Rotwein mit reifen Fruchtaromen von schwarzer Johannisbeere und Pflaumen. Diese Aromen ergeben gemeinsam am Gaumen des Villa Maria Merlot Cabernet Sauvignon Private Bin eine feine Tanninstruktur eine herrliche Komplexität. Der Villa Maria Merlot Cabernet Sauvignon Private Bin ist ein köstlicher Begleiter von kräftig gewürzteer Pasta und kurzgebratenem Fleisch.
Bewertungen & Awards
Decanter Wine Competition 2004
Wine Advocate: 89-91 Punkte für 2008
Cool Climate Wine Show : Gold für 2007
Sterne: Kunden-Bewertung
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Waipara Hills Pinot Noir Malborough 2009
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Waipara Hills

Dieser Pinot Noir hat einen mittleren Körper, vollmundige Noten am Gaumen, schön ausgewogene Säure und lang anhaltende Aromen. Er zeigt rebsortentypische Noten von Pflaumen und Kirschen, untermalt von Anklängen an Schokolade. Dezente Eichenholztöne leiten in einen weichen, vollen Körper über, dessen balancierte Säure den Abgang angenehm betont. 
Bewertungen & Awards
New Zealand Int. Wine Show: Gold für 2008
Wine&Spirits Comp. Silber für 2008
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Mud House Merlot Hawkes Bay 2007
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Mud House

Eine Schwarzkirscharomatik, gepaart mit Gewürznoten von Zimt und einer leichten Unterton des Barriquesausbaus kennzeichnen die Nase. Am Gaumen zeigen sich Pflaumen und Johannisbeeraromen. Die Tanninstruktur ist rund und die Säure zeigt sich frisch und unterstreicht damit den fruchtigen Charakter dieses Merlots.
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Stoneleigh Pinot Noir 2008
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Stoneleigh

Der Stoneleigh Pinot Noir hat einen Duft von schwarzen Kirschen, Himbeeren und reifen Pflaumen, gut eingebundenes Holz, würzige Note. Am Gaumen zeigt der Stoneleigh Pinot Noir reife, rote Beeren Fruchtaromen, Empfehlung zu Lamm, Ente, Kalb, Wild, Gerichte mit Pilzen.

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Villa Maria Pinot Noir Private Bin 2010
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Villa Maria

Der Villa Maria Pinot Noir Private Bin wird von dichtem Rot mit reichem Fruchtbouquet und aromatisch feinwürzigen, leicht erdigen Noten vor zarten Eichenholztönen begleitet. Am Gaumen des Villa Maria Pinot Noir Private Bin finden sich saftige Aromen von Kirschen, Pflaumen und reifen Beeren mit delikater Würze und weichen, feinkörnigen Tanninen. Die gute Struktur und harmonische Balance machen den Villa Maria Pinot Noir Private Bin schon jung trinkreif.
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Wither Hills Pinot Noir 2008
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Wither Hills

Der Pinot Noir ist bekannt als eine der facettenreichsten aber auch im Anbau komplizierten Rebsorten. In Neuseeland und bei Wither Hills hat die aus dem Burgund stammende Sorte eine zweite Heimat gefunden. Die Bodenansprüche der Sorte, aber auch die klimatischen Bedingungen scheinen auf der Südinsel wie geschaffen für den Anbau von Pinot Noir.
Bewertungen & Awards
Mundus Vini 2011: Gold für 2008
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Framingham Pinot Noir 2010
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Framingham

Framingham Pinot Noir wird von den erfrahrenen Winemakern Andrew Hedley und Simon Miles in einem fruchtorientierten Stil mit dem Schwerpunkt auf Textur und Zugänglichkeit ausgebaut. Der sensible Umgang mit Eichenholz unterstützt eine gute Balance zwischen süsser Frucht und herzhaften Noten.

Bewertungen & Awards
Cuisine Magazine: 4 Sterne für 2008
IWC 2009: Silber für 2008
Wine Spectator: 90 Punkte für 2008
Harvey Steiman "Polished and focused, this brims with mineral-accented currant and black olive flavors, riding on a light, supple frame. Drink now through 2013. 4,000 cases made. –HS"
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Villa Maria Pinot Noir Cellar Selection 2009
Rotwein / Neuseeland - Marlborough / Villa Maria

Die Villa Maria Pinot Noir Cellar Selection kommt mit einem dichten Rot und violetten Kern ins Glas. Ein typisches Marlborough Pinot Noir Bouquet mit aromatisch reifen Kirschen und Himbeeren begleitet die Nase des Villa Maria Pinot Noir Cellar Selection. Am Gaumen finden sich dann reife Fruchtaromen, sehr komplex mit feiner Würze. Ein weiches und feinkörniges Tannin verleiht diesem Rotwein aus Neuseeland zugleich seine definierte Struktur und frühe Genussreife.

Bewertungen & Awards
Wine Spectator: 91 Punkte für 2009
Wine Spectator: 91 Punkte für 2009
Decanter World Wine Award 2011: Gold für 2009
IWC: Gold für 2009
Wine Advocate: 91 Punkte JG 2007
Marlborough Wine Show 2011: Champion Pinot Noir und Gold für 2009
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